1. Dein Frühstart ist erlaubt!
Das Studium bietet den perfekten Rahmen:
- Zugang zu Netzwerken durch Hochschulen, ProfessorInnen, Start-up-Zentren
- Zeitliche Flexibilität, da Projekte im Studium individuell planbar sind
- Geringeres Risiko, weil oft noch keine volle finanzielle Verantwortung (Familie, Haus etc.) besteht
- Du kannst dir schon vor deinem Abschluss einen Kundenstamm und Sicherheit aufbauen
Der Unterschied zur Gründung nach deinem Abschluss: Du startest wahrscheinlich mit weniger Kapital, dafür aber mit starkem Zugang zu Wissen und Support.
2. Förderungen für dich als Studi
Es gibt eigene Förderprogramme speziell für Studierende:
- EXIST-Gründerstipendium: Bis zu 3.000 € monatlich + Sachmittel für innovative Ideen (EXIST-Programm).
- Deutschlandstipendium: Förderung von 300 € monatlich für besonders engagierte Studierende, oft kombinierbar mit Gründungsvorhaben (Deutschlandstipendium).
- Mikrokredite und Gründerstipendien der Länder: z. B. Gründerstipendium NRW.
- Check bei deiner Hochschule, ob es eine Start-Up oder Gründungs-Initiative gibt!
3. Nutze Netzwerke und Hochschulangebote
Viele Unis und Hochschulen haben eigene Gründungszentren, es gibt aber auch deutschlandweite Initiativen:
- Inkubatoren & Accelerator-Programme: Unterstützung bei Finanzierung, Marketing und Pitch-Training.
- Career Center & Entrepreneurship-Lehrstühle: Wissen, Workshops, MentorInnen.
- Startup-Wettbewerbe: Preisgelder, Sichtbarkeit und Coaching, an deiner Hochschule oder z.B. von der Gesellschaft für Innovation.
- \\Hochschulgründernetzwerke Deutschland:\\ eine Liste der Initiativen in verschiedenen Städten und Bundesländern.
Anlaufstellen – Übersicht
| Anlaufstelle | Angebot |
|---|---|
| BAföG.de | Info zu Freibeträgen und Anrechnung |
| EXIST-Programm (BMWK) | Gründerstipendium für innovative Startups |
| Deutschlandstipendium | Stipendium, oft kombinierbar mit Gründung |
| Hochschulgründernetzwerk Deutschland | Austausch, Mentoring, Inkubatoren |
| \\Gesellschaft für Innovation.\\ | Startup-Wettbewerbe z.B. Impact-Challenge an Hochschulen: Preisgelder, Sichtbarkeit und Coaching |
4. So kann es weitergehen
| Schritt | Beschreibung |
|---|---|
| 1. Ausgangslage prüfen | Einkommen, BAföG-Status, Versicherung klären |
| 2. Förderprogramme checken | EXIST, Gründerstipendien, Deutschlandstipendium |
| 3. Businessplan erstellen | Idee, Marktanalyse, Finanzplan |
| 4. Stellungnahme sichern | Hochschul-Inkubator, IHK/HWK |
| 5. Anträge stellen & starten | Förderungen beantragen, Gewerbe anmelden, Netzwerk nutzen |
1. Ausgangslage prüfen
- Prüfe, wie sich Selbstständigkeit auf dein BAföG auswirkt (BAföG Digital).
- Kläre deinen Krankenversicherungsstatus mit der GKV.
- Berechne, ob du unter dem Grundfreibetrag bleibst (Bundesfinanzministerium).
2. Förderprogramme checken
- Informiere dich über das EXIST-Gründerstipendium.
- Prüfe Stipendienprogramme deiner Hochschule oder deines Bundeslands, z. B. Gründerstipendium NRW.
- Ergänzend: Deutschlandstipendium.
3. Businessplan erstellen
- Entwickle einen Plan mit Idee, Marktanalyse und Finanzplan.
- Unterstützung: IHK Businessplan-Leitfaden.
- Hochschul-Inkubatoren bieten oft kostenlose Coachings.
4. Fachkundige Stellungnahme sichern
5. Anträge stellen & starten
- Stelle deinen Antrag auf Fördermittel (z. B. EXIST).
- Melde dein Gewerbe über das Gewerbeamt an.
- Nutze Netzwerke wie das Hochschulgründernetzwerk Deutschland oder den German Accelerator.
Quellen
- [1]KfW-Gründungsmonitor – KfW Gr%C3%BCndungsmonitor
- [2]EXIST-Programm – Exist Gruendungsstipendium
- [3]Deutschlandstipendium – Wie Es Funktioniert Node
- [4]Gründerstipendium NRW. – Xn--Grndungsstipendium-N6b.Nrw
- [5]Gesellschaft für Innovation – Sozialeinnovationen Node
- [6]\\Hochschulgründernetzwerke Deutschland – Uebersicht Gruendungsnetzwerke In Deutschland
- [7]BAföG.de – Home Node
- [8]IHK Businessplan-Leitfaden – Businessplan Anleitung 2264218
- [9]IHK – Ihk.De
- [10]HWK – Hwk-Berlin.De