1. Kläre erst wen du suchst, nicht wo!
ch neuen Kanälen oder Plattformen suchst, lohnt sich ein Schritt zurück: Mehr Sichtbarkeit hilft dir nur, wenn die richtigen Menschen erreicht werden. Je klarer du weißt, für wen deine Arbeit gedacht ist, desto einfacher wird alles Weitere, denn du kannst dein Vorgehen auf deine Zielgruppe abstimmen.
Frage dich:
- Wer profitiert von meiner Arbeit?
- Welches Problem löse ich spürbar?
- In welcher Situation braucht man genau mich?
💡 Unser Tipp:
Formuliere einen Satz wie:
„Ich helfe [Zielgruppe] dabei, [Ziel] zu erreichen, ohne [Problem]."
→ Dieser Satz ist dein Kompass für alle weiteren Schritte.
2. Werde auffindbar, und zwar dort, wo du schon bist
Du musst nicht überall sichtbar sein. Es reicht, an wenigen Stellen klar erkennbar zu sein. Menschen entscheiden oft in Sekunden, ob sie weiterlesen oder weiterziehen.
Achte darauf, dass dein Haupt-Auftritt (z. B. Website, LinkedIn, Portfolio):
- verständlich erklärt, was du anbietest
- zeigt, für wen dein Angebot gedacht ist
- einen klaren Kontaktpunkt hat
💡 Mach den Check:
Kann eine fremde Person in 30 Sekunden verstehen, warum sie dich kontaktieren sollte?
3. Vertrauen schlägt Reichweite
Reichweite allein bringt keine KundInnen. Vertrauen schon. Menschen entscheiden sich für Angebote, bei denen sie sich sicher fühlen – fachlich und menschlich.
Vertrauen entsteht, wenn du:
- Einblicke in deine Arbeitsweise gibst → Transparenz
- Erfahrungen teilst, nicht nur Ergebnisse
- echte Herausforderungen benennst → Authentizität
💡 Impuls:
Teile regelmäßig eine Erkenntnis aus deiner Arbeit – ein Learning, ein Denkprozess oder ein typisches Problem deiner KundInnen.
4. Bestehende Kontakte aktivieren
Neue KundInnen kommen oft über Menschen, die dich bereits kennen. Trotzdem bleiben viele Kontakte ungenutzt, weil nicht klar ist, dass du offen für neue Aufträge bist.
Hilfreich ist:
- offen zu sagen, dass du neue KundInnen suchst
- gezielt um Empfehlungen zu bitten
- regelmäßig in Kontakt zu bleiben
💡 Aktion:
Schreibe drei Menschen, mit denen du gern arbeiten würdest – kurz, ehrlich und ohne Verkaufsdruck.
5. Angebote vereinfachen
Zu viele Optionen erzeugen Unsicherheit. Klarheit macht Entscheidungen leichter. Menschen wollen schnell verstehen, womit sie bei dir starten können.
Ein gutes Einstiegsangebot:
- ist klar umrissen
- hat einen erkennbaren Nutzen
- zeigt den nächsten Schritt
💡 Reduktion:
Überlege, welches eine Angebot für den Einstieg am wichtigsten ist – und stelle dieses in den Fokus.
6. Dranbleiben, ohne dich zu verlieren
KundInnen zu finden ist ein Prozess: Wichtig ist, dass er sich realistisch anfühlt und in deinen Alltag passt. Das hilft:
- kleine, wiederholbare Schritte
- feste Zeiten statt Dauerpräsenz
- sichtbarer Fortschritt
💡 Routine:
Lege eine einfache Marketing-Routine fest, z. B. zwei kurze Zeitfenster pro Woche.
Mehr KundInnen zu finden heißt nicht, lauter zu werden. Es heißt, klarer zu werden – in deinem Angebot, deiner Kommunikation und deiner Haltung. Klarheit schafft Vertrauen. Und Vertrauen schafft Anfragen.